Google setzt auf Hartes

Smartphones mit dem sinnigen Namen Pixel, ein smart operierender Google Home Lautsprecher sowie eine neue VR-Brille läuten Googles erneuten Eintritt ins Hardwaregeschäft ein. Nachdem die Google Brille vor wenigen Jahren noch als – erfolgloser – Versuch zu werten war, meint der Gigant es diesmal offensichtlich ernst.

Google braucht Geräte für die eigene Software, mit der man im mobilen Zeitalter primärer Ansprechpartner für Internet-User werden will. Beispielsweise mit den Smartphones Pixel und Pixel XL, produziert von HTC, „designt by Google“: Der US-Konzern bestimmt alle relevanten Faktoren vom Design bis zur Ausstattung. Googles Behauptung, die 12,3-Megapixel-Hauptkamera sei “die beste, die jemals jemand in ein Smartphone gebaut hat”, scheint allerdings etwas vollmundig zu sein, folgt man ersten Tests, die bereits im Netz kursieren. Sicher ist: Die Pixel-Fotografie produziert gigantische Datenmengen – aber natürlich hat Google da eine Lösung parat: Pixel-User erhalten kostenlos unbegrenzten Speicherplatz in der Google-Cloud – das bindet die Kunden perfekt an das eigene System. Und wie Händler als After-Sales-Berater in diesem System ersetzt werden, zeigt Google ebenfalls: In einem rund um die Uhr erreichbaren Kundendienst schaut sich ein Mitarbeiter per Screensharing das Gerät an und hilft sofort weiter. Billig sind die neuen Google Smartphones nicht: Je nach Ausstattung und Displaygröße sind 750 bis 1.000 Euro fällig.

Auch der Google Assistant lässt sich in den Pixel-Smartphones schon mit deutschen Sprachkommandos bedienen, ebenso wie Google Home, ein weiteres für den Assistant gemachtes Gerät. Google Home, Amazon Echo oder auch dessen Assistentin Alexa zeigen heute schon, wie die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine in Zukunft funktionieren wird: weg von Tastaturen und Bildschirmen, hin zu Sprachsteuerungen.

http://business.financialpost.com/fp-tech-desk/google-changes-strategy-with-new-pixel-smartphone-doubles-down-on-virtual-assistant

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