Verbände-Allianz fordert Regierungsparteien zum Handeln auf

Frankfurt am Main, 26. März 2019 – Die im Koalitionsvertrag von 2018 festgehaltenen Maßnahmen zur Stärkung des Urheberrechts lassen bislang auf sich warten. Unter der Führung des BVPA fordern der PIV sowie weitere Verbände die zuständigen Ministerien zu einer raschen Umsetzung ihrer Versprechen auf.

In ihrem gemeinsamen Positionspapier schlagen die Unterzeichner vor, den Geschädigten die doppelte Lizenzgebühr zuzusprechen, um so die illegale Nutzung vom geistigen Eigentum einzuschränken. Bei Entdeckung von Bildrechtsverletzungen muss bis dato maximal die einfache Lizenzgebühr beglichen werden. Der sorglose Umgang mit Bildern im digitalen Umfeld belegt, dass diese Regelung weder abhält noch abschreckt, die Leistungen anderer zu nutzen, ohne einen rechtskräftigen Lizenzvertrag abzuschließen.

Das Bündnis setzt sich gemeinsam mit dem PIV aus nachfolgenden Organisationen zusammen: dem Bundesverband professioneller Bildanbieter (BVPA), dem Berufsverband Freie Fotografen und Filmgestalter (BFF), der Allianz deutscher Designer (AGD), dem Verband der Fotojournalistinnen und Fotojournalisten (Freelens), dem Centralverband Deutscher Berufsfotografen (CV), der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union in ver.di (dju) sowie dem Bundesverband der Bildgestalter (ehemals RFI).

Das Positionspapier finden Sie unter https://www.piv-imaging.com/ftp/pdf/Brief-Verbaende-Allianz_Urheberrecht.pdf